Die Sicht des Kindes:
Kinder sind einzigartige, wertvolle Menschen mit eigenen Begabungen, eigenem Naturell und eigenem Lerntempo.
Sie sind keine kleinen Erwachsenen.
Ein Kind ist ein Mensch, der seine eigene Lebensform und seinen eigenen Lebensrhythmus hat.
Das Kind ist ein aktiv-lernendes und kein passiv-rezeptives Wesen.
Kinder lernen voneinander und miteinander.
Jedes einzelne Kind ist etwas Besonderes.
Die Sicht des Pädagogen:
Pädagogen sind einzigartige, wertvolle Menschen mit eigenen Begabungen, eigenem Naturell und eigenem Lerntempo.
Sie sind in ihrer Persönlichkeit ausgereifte Menschen.
Pädagogen sind aktiv-lernende und passiv-rezeptive Wesen.
Jeder einzelne Pädagoge ist etwas Besonderes.
Sie lernen von und mit Menschen.
Weil sie in ihrer Persönlichkeit ausgereift sind, sind sie auch fähig, über ihre Konfliktneigungen Bescheid zu wissen.
Sie können sich zurücknehmen, um zu beobachten.
Pädagogen sind nicht 100%ig, deshalb machen sie auch Fehler.
Sie können einen Überblick verschaffen, weil sie in sich geordnet sind.
Sie können Menschen so annehmen, wie sie sind.
Sie haben Bedürfnisse, über die sie Bescheid wissen und können die Bedürfnisse anderer Menschen erkennen und auf sie eingehen.
Pädagogen können deutliche Grenzen setzen.
Sie können Verantwortung übernehmen.
Sie können Kindern, die Probleme haben, durch aktives Zuhören helfen.
Pädagogen können selbständig handeln.
Sie können Kindern ein Vorbild sein.
Sie können Wissen vermitteln.
Die Pädagogik vom Kinde aus kann nur den Weg suchen, der für das jeweilige Kind der richtige ist. Der Pädagoge soll begleiten, helfen und anregen, statt machen und Kinder in eine einheitliche Form pressen.
Die klare und unendliche Arbeitsforderung dieser Pädagogik ist die Forderung vom Studium des Kindes.


